Psychotherapie bei Corona Virus

 

Das Corona Virus, welches sich seit Dezember 2019 von Wuhan aus über die ganze Welt ausbreitet, bringt immer mehr Todesopfer. Die Medien berichten von derzeit 119.000 infizierten Personen. In dieser Zeit sterben nicht nur Menschen, sondern solche Naturkatastrophen bringen auch eine massive psychische Belastung mit sich.

 

Angst und Unsicherheit führen zu verstärktem Suchtverhalten, wie dem Konsum von Nikotin, Alkohol und Cannabis, um nur die gängigsten zu nennen. All diese Drogen beruhigen kurzfristig und bringen Erleichterung. Unser Gehirn lernt dabei, dass uns diese Suchtmittel guttun und uns entspannen. So entsteht eine positive Konditionierung. Je öfter dieses Verhalten wiederholt wird, desto stabiler wird es. Irgendwann läuft es dann unbewusst ab. Die Folge sind Suchterkrankungen, die psychotherapeutische Behandlung benötigen.

 

Vermehrtes und gründliches Händewaschen, keine sozialen Kontakte eingehen, Desinfektionsmittel verwenden, kein Körperkontakt bei Begrüßung und dann halten sie bitte noch 1,5 Meter Sicherheitsabstand zu hustenden und niesenden Personen. All dies sind Vorgaben der WHO – der Weltgesundheitsorganisation – die von den schlausten Wissenschaftlern empfohlen werden. Verbreitet und unterstützt werden sie dann noch von den obersten Regierungsmitgliedern. Der perfekte Nährboden für Zwangserkrankungen. Von einem Zwang spricht man, wenn man einfach nicht anders kann als eine bestimmte Handlung durchführen muss oder bestimmte Gedanken immer wieder denkt. Je früher die Behandlung beginnt, desto leichter ist es sie loszuwerden.

Isolation und Abgrenzung von der Außenwelt kann deprimiert, traurig und ängstlich machen. Die Depression kann schleichend kommen, aber lange anhalten, wenn nichts dagegen unternommen wird.

 

Sorgen und Grübeln über die Zukunft, das Wohl der Kinder, des Partners und der Eltern können eine schwere Angststörung entwickeln, die sogenannte generalisierte Angststörung. Diese wird begleitet von innerer Unruhe, permanenter Anspannung, Gedankenkreisen und Zukunftssorgen. Die Sorgen „springen“ von einem Thema zum anderen. Beispielsweise macht man sich erst Sorgen um die Gesundheit, das Ein- und Ausreiseverbot, die Stornokosten des gebuchten Urlaubs und den damit verbunden Geldsorgen. Ein Kreislauf der nicht aufhört und Betroffenen den Schlaf

raubt.

 

In unserem Psychotherapiezentrum arbeiten PsychotherapeutInnen nach neusten wissenschaftlichen Standards, die Gegenmaßnahmen setzen, um einer schwerwiegende psychischen Erkrankung vorzubeugen oder diese behandeln. Für eine begrenzte zeitlang kann, psychotherapeutische Beratung online erfolgen, um so die empfohlenen Sicherheitsmaßnahmen zu gewährleisten.